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Wohnquartier Mitte

Seit dem Grundstückserwerb laufen die Planungen für das neue »Wohnquartier Mitte« auf Hochtouren: So war bereits ab Ende September 2015 der Kampfmittelräumdienst in Vorbereitung für die Abbrucharbeiten der zurzeit auf dem Gelände noch aufstehenden Gebäude im Einsatz. Insgesamt 27 Verdachtspunkte wurden dabei ermittelt: fünf davon stellten sich tatsächlich als Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg heraus, die im letzten Quartal 2015 entschärft und abtransportiert wurden. Acht weitere Verdachtspunkte befinden sich unter Abbruchgebäuden und können erst im Zuge der Rückbauarbeiten weiter untersucht werden. 14 Verdachtspunkte stellten sich als harmlos heraus.

Der eigentliche Rückbau von Gebäuden beginnt Ende Februar 2016. Abgerissen werden alle Gebäude mit Ausnahme des Komplexes rund um den DSW21-Werkssaal. Sie sind im Lageplan farblich gekennzeichnet. Dafür sowie für die im Vorfeld nötigen Sanierungs- und Rodungsarbeiten liegen alle erforderlichen Genehmigungen vom Stadtplanungs- und Bauordnungsamt vor. Ersatzpflanzungen für Bäume, die unter die Baumschutzsatzung fallen, werden zu einem späteren Zeitpunkt selbstverständlich vorgenommen. Außerdem ist ein Sachverständigenbüro mit der Begehung aller Gebäude beauftragt worden, die sich im Umkreis von 50 Metern von möglichen Erschütterungen befinden. Dies dient der Dokumentation des Ist-Zustands vor Beginn der Rückbauarbeiten. Ebenfalls vor Beginn der Rückbauarbeiten wurde der Mitarbeiterparkplatz von DSW21 nach Westen hin erweitert, sodass auf dem Gelände eine ausreichende Anzahl von Parkplätzen gemäß Landesbauordnung vorhanden ist.

 Übrigens: Bereits 2001 gab es durch den damaligen Eigentümer DEW21 einen Entwicklungsversuch für die Fläche, welcher der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Der damalige Entwurf sah einen Mix aus Gewerbe und Wohnen vor, der sich aus Gründen des Lärmschutzes jedoch nicht umsetzen ließ. DSW21 hat mit dem Ankauf der Fläche eine neue Planung für das Gebiet vorgesehen: Ein städtebaulicher Entwurf wurde erarbeitet und ist zurzeit in Abstimmung mit dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt. Das B-Planänderungsverfahren ist durch die Stadt Dortmund angestoßen worden.